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Active Directory, Exchange, Security und mehr besser verwalten 15 kostenlose Tools, die jeder Windows-Admin braucht

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Andreas Donner

Um sich die Verwaltung von Windows-Netzwerken etwas leichter zu machen und Fehler schnell zu finden, gibt es einige Tools, die Administratoren enorm helfen können. In diesem Beitrag zeigen wir 15 der wichtigsten kostenlosen Tools, die Administratoren kennen und einsetzen sollten. Im Fokus steht der Einsatz auf Windows-Servern.

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Gute Admin-Werkzeuge müssen nicht immer teuer und umfangreich sein – oft sind es gerade die kleinen, kostenfreien Tools die man haben sollte; hier die Shareware RoyalTS.
Gute Admin-Werkzeuge müssen nicht immer teuer und umfangreich sein – oft sind es gerade die kleinen, kostenfreien Tools die man haben sollte; hier die Shareware RoyalTS.
(Bild: Joos)

Administratoren, die Windows-Server mit Remotedesktop-Verbindungen verwalten, sollten sich die Shareware RoyalTS ansehen. Mit dieser Software kann man in einem zentralen Fenster verschiedene Remotedesktops öffnen und verwalten. Die Verbindungsdaten speichert das Tool in einer Konfigurationsdatei. Der Vorteil des Werkzeugs ist, dass man schnell und bequem zwischen verschiedenen Verbindungen wechseln kann. Das Tool verwaltet auf Wunsch auch die Kennwörter der Verbindungen, sodass Administratoren per Doppelklick schnell und einfach verschiedene Verbindungen öffnen können. Mit der Shareware-Version können bis zu 10 Verbindungen verwaltet werden. Will man mehr nutzen, kauft man sich eine Benutzerlizenz für 25 Euro. Wer viel mit Remotedesktops arbeitet, wir das Tool schnell zu schätzen wissen.

Exchange mit PowerShell überwachen

Unternehmen, die auf Exchange 2010/2013 setzen, sollten sich die beiden Tools „Exchange Reporter“ und „Exchange Monitor“ ansehen. Beide Tools sind vom gleichen Entwickler. Es handelt sich bei den Tools um PowerShell-Skripte, die Administratoren als Aufgabe in regelmäßigen Abständen starten. Da keine Installation erfolgen muss, greifen die Tools nicht in das produktive Geschehen des Servers ein.

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Exchange Reporter verschickt Status-eMails über den Zustand der Exchange-Server, Datenbanken und anderer Objekte in der Organisation. Das Tool steht für Exchange Server 2010 und Exchange Server 2013 zur Verfügung. Administratoren müssen das Skript einmal nur einrichten und aufrufen (siehe Abbildung 1). Über eine Windows-Aufgabe wird der Bericht per E-Mail versendet (siehe Abbildung 2).

Exchange Monitor sendet Test-eMails über einen externen Server stellt sicher, dass der eMail-Fluss in der Exchange-Organisation funktioniert. Beide Tools lassen sich sehr schnell einrichten und bieten einen echten Mehrwert für jeden Exchange-Administrator. Die Einrichtung erfolgt über das Powershell-Skript (siehe Abbildung 3).

Microsoft bietet in der TechNet-Gallery ebenfalls ein kostenloses Exchange-VerwaltungsShell-Skript mit der Bezeichnung „Generate Exchange Environment Reports using Powershell“ an. Auch dieses liefert Informationen zu Exchange-Umgebungen und kann auf Wunsch automatisiert werden (siehe Abbildung 4).

Gruppenrichtlinien mit Group Policy Log View überwachen

Wenn Administratoren mit Gruppenrichtlinien arbeiten, bietet das kostenlose Microsoft-Tool „Group Policy Log View“ eine Zusammenfassung aller Ereignisanzeigen und Protokolldateien. Mit diesen können Administratoren schnell und einfach Fehler finden, wenn Gruppenrichtlinien nicht mehr funktionieren (siehe Abbildung 5).

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Über den Autor

 Thomas Joos

Thomas Joos

Freiberuflicher Autor und Journalist