Zukunftsstrategie Bayern Digital liegt im Plan

116 Millionen Euro für den digitalen Wandel

| Autor: Manfred Klein

Der Freistaat sieht sich als Vorreiter des digitalen Aufbruchs
Der Freistaat sieht sich als Vorreiter des digitalen Aufbruchs (Bild: Freistaat Bayern)

Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle haben dem bayerischen Kabinett den Gründungsbericht zum Zentrum Digitalisierung.Bayern vorgelegt. Ihr Fazit: „Bei der Digitalisierung sind wir voll auf Kurs!“

Das ZD.B ist eine Forschungs-, Kooperations- und Gründungsplattform im Bereich Digitalisierung. Die Geschäftsstelle in Garching hat zum Jahresbeginn ihre Arbeit aufgenommen. Von hier aus soll die bayernweite Umsetzung der geplanten Maßnahmen unterstützt und koordiniert.

Ziel des ZD.B ist, Forschungskompetenzen zur Digitalisierung zu stärken und zu bündeln und Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft gezielt auszubauen. Das Gesamtvolumen der geplanten Maßnahmen beläuft sich auf knapp 116 Millionen Euro bis 2019.

Der Gründungsbericht zeigt die großen Fortschritte und den zügigen Aufbau. Wesentliche Bausteine wie die 20 neuen über ganz Bayern verteilten Professuren im Bereich der Digitalisierung und die Schaffung von Themenplattformen sind auf den Weg gebracht. Bei den Themenplattformen sind sechs zentrale Themenfelder identifiziert: Sie reichen von der vernetzten Mobilität, der IT-Sicherheit, der vernetzten Industrie über die digitale Medizin bis hin zum Energiebereich und zum digitalen Lernen.

Aigner und Spaenle: „Für die Themenplattformen IT-Sicherheit, Digitale Produktion, Vernetzte Mobilität, Digitale Medizin/Gesundheit sowie Digitalisierung im Energiebereich haben wir führende Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Wirtschaft gewonnen. Die 20 neuen Professuren im Bereich Digitalisierung wurden ausgewählt und den verschiedenen Hochschulen zugeordnet.“

Wirtschaftsministerin Aigner weiter: „Wir bauen das ZD.B jetzt Schritt für Schritt weiter aus. Erste Projekte, etwa das ‚Innovationszentrum mobiles Internet‘, sind bereits gestartet. Dort werden zum Beispiel Plattformen für die sichere Online-Kommunikation entwickelt. Die enge Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft ist ein Garant für praxistaugliche Ergebnisse.“

„Wir werden zügig die weiteren Fördermaßnahmen in der Wissenschaft umsetzen“, sagte Wissenschaftsminister Spaenle. „Neben der Schaffung der 20 zusätzlichen Professuren im Bereich der Digitalisierung gehören hierzu auch die Einrichtung von Nachwuchsforschergruppen, ein Doktorandenprogramm, studentische Innovationslabore sowie die Stärkung der Entrepreneurship-Ausbildung.“

Nach Meinung der beiden Minister ist Bayern mit der Zukunftsstrategie Bayern Digital Vorreiter des digitalen Aufbruchs. „Die Digitalisierung bietet enorme Chancen, gerade für bayerische Unternehmen. Am ZD.B bringen wir Wirtschaft und Wissenschaft zusammen und bündeln und verstärken die Digitalisierungs-Kompetenzen. Mit den Fortschritten beim ZD.B liegen wir voll auf Kurs: Wir wollen Bayern für die Digitalisierung fit machen. Das gilt besonders für den Mittelstand“, sagten Aigner und Spaenle.

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