Behördennummer 115 geht in die Fläche

115-Service nun für über 30 Millionen Bürger nutzbar

| Redakteur: Manfred Klein

Staatssekretärin Rogall-Grothe stellt den 115 Jahresbericht 2014 vor Staatssekretärin Rogall-Grothe stellt den 115 Jahresbericht 2014 vor
Staatssekretärin Rogall-Grothe stellt den 115 Jahresbericht 2014 vor Staatssekretärin Rogall-Grothe stellt den 115 Jahresbericht 2014 vor (Bild: BMI / Stefan Nöbel-Heise)

Auf der fünften Teilnehmerkonferenz zur 115 wurde die Entwicklung der Behördennummer 115 vorgestellt und diskutiert. Die IT-Beauftragte der Bundesregierung, Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe, stellte die aktuellen Teilnehmerzahlen und Zuwachsraten auf der Konfernez in Leipzig vor.

Die einheitliche Behördennummer 115 sei zunehmend vor Ort präsent. Über 450 Kommunen, zwölf Länder und die komplette Bundesverwaltung hätten sich dem 115-Verbund bereits angeschlossen. Allein im Jahr 2014 seien 40 Kommunen neu hinzugekommen. Damit könnten heute schon über 30 Millionen Bürgerinnen und Bürger den 115-Service nutzen.

Diese Zahlen stellte Cornelia Rogall-Grothe, Staatssekretärin im Bundesinnenministerium sowie IT-Beauftragte der Bundesregierung, heute bei der 5. Teilnehmerkonferenz der 115 in Leipzig vor.

„Vom Bürger aus denken – dieses Prinzip haben wir im 115-Verbund konsequent umgesetzt. Wir bieten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, schnell und unkompliziert über die 115 ihre Fragen zur Verwaltung zu klären. Und das unabhängig davon, welche Verwaltungsebene betroffen ist“, bekräftigte Cornelia Rogall-Grothe in ihrer Funktion als Vorsitzende des Lenkungsausschusses in ihrer Rede zum 115-Jahresbericht 2014.

„Mit der Behördennummer haben wir einen neuen Standard im Bürgerservice etabliert, der für Bürgerinnen und Bürger einen echten Nutzen bietet.“

Neu hinzugekommen seien 2014 aus Mecklenburg-Vorpommern die Landkreise Ludwigslust-Parchim und Vorpommern-Rügen. Allein mit diesen beiden Landkreisen könnt en über 500.000 weitere Bürger den 115-Service nutzen.

Aus Niedersachsen schloss sich die Gemeinde Uetze an. Mit dem Beitritt der Landkreise Alzey-Worms und Mainz-Bingen wachse auch die 115-Rheinschiene immer mehr zusammen. Viele kleine Kommunen hätten auch auch als sogenannte Informationsbereitsteller gewonnen werden können.

Motor dieser Entwicklung seien insbesondere die Länder gewesen. So hätten Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Schleswig-Holstein in Eigenregie verstärkt für den Beitritt zum 115-Verbund geworben.

Der Aufwärtstrend sei auch beim Anrufvolumen zu beobachten. So seien im Jahr 2014 in den Servicecentern durchschnittlich über 2,5 Millionen Anrufe eingegangen – rund 17 Prozent mehr als 2013. „Die 3-Millionen-Marke rückt damit in greifbare Nähe“, unterstrich Staatssekretärin Rogall-Grothe.

Auch der Anteil der 115-Anrufe an den Gesamtanrufen in den Kommunen habe gesteigert werden können. Lag er beim Start in den Regelbetrieb noch bei 4,2 Prozent, so sei er heute mehr als doppelt so groß.

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