Behördennummer im Aufwind

115 mausert sich zum Behördenstandard

| Redakteur: Manfred Klein

Und auch sonst hat das Jahr 2013 für die Behördennummer begonnen. Mit dem niedersächsischen Landkreis Harburg trat die erste Kommune in diesem Jahr dem 115-Verbund bei. Damit erhielten rund 250.000 weitere Bürger mit der einheitlichen Behördennummer einen direkten Draht in die Verwaltung.

Mit dem Kreis Harburg sind nun insgesamt sechs niedersächsische Kommunen an die 115 angeschlossen, in denen rund 650.000 Bürger den Service nutzen können.

Und ab seit Kurzem kann die Einheitliche Behördennummer 115 auch in der baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart gewählt werden. Mit dem Beitritt Stuttgarts zu dem 115-Verbund können über 2,7 Millionen Bürger in Baden-Württemberg die Einheitliche Behördennummer erreichen. Neben dem Bodenseekreis und der Stadt Friedrichshafen, die 2009 als erste baden-württembergische Kommunen an den Start gingen, ist die 115 auch in Freiburg im Breisgau, in der Stadt Karlsruhe, im Landkreis Karlsruhe und in der Metropolregion Rhein-Neckar (Heidelberg, Mannheim, Rhein-Neckar-Kreis) zu erreichen. Insgesamt sind es über 70 kommunale Einrichtungen, die sich in Baden-Württemberg an der 115 beteiligen. Auch das Land ist seit August 2011 Teilnehmer im 115-Verbund.

Aktuell letzter Neuzugang ist die Landeshauptstadt Potsdam. Damit kann die Einheitliche Behördennummer 115 auch in der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam gewählt werden.

Mit der Aufnahme des Betriebs der 115 bekennt sich die Landeshauptstadt zum einheitlichen 115-Serviceversprechen: 75 Prozent aller künftigen Anrufe sollen innerhalb von 30 Sekunden angenommen, 65 Prozent ohne eine Weitervermittlung sofort beantwortet werden. Bei komplexen Sachverhalten wird der Anrufer innerhalb von 24 Stunden eine Rückmeldung – auf Wunsch auch per Fax oder eMail – erhalten.

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