Clientmanagement beim Landesverwaltungsamt

Einheitliche Struktur für Transparenz und Effizienz

13.03.12 | Autor / Redakteur: Georg von der Howen / Gerald Viola

Landesverrwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Landesverrwaltungsamt Sachsen-Anhalt

Um Redundanzen bei der Administration der rund 2.000 PC-Arbeitsplätze abzubauen, entschloss sich das Landesverwaltungsamt (LVwA) Sachsen-Anhalt im Jahr 2009 zur Einführung eines behördenweiten Clientmanagementsystems. Heute unterstützt die Lösung die IT-Abteilung des LVwA nicht nur bei der täglichen Administration ihrer PC-Arbeitsplätze.

Als am 1. Januar 2004 der Landtag von Sachsen-Anhalt die Gründung des Landesverwaltungsamts Sachsen-Anhalt (LVwA) beschloss, war dies die Geburtsstunde einer mittleren Verwaltungsbehörde mit heute rund 1.900 Mitarbeitern. Insgesamt 22 Sonderbehörden wie die staatlichen Schulämter, die Ämter und das Landesamt für Versorgung und Soziales sowie die drei Regierungspräsidien Magdeburg, Halle und Dessau gingen seinerzeit in dem LVwA auf.

Seitdem ist das Landesverwaltungsamt als Bindeglied und Mittler zwischen den kommunalen Behörden und der Landesregierung tätig und erbringt rund 1.000 verschiedene Verwaltungstätigkeiten. Die Aufgabenfelder reichen dabei vom Artenschutz oder der Anerkennung von DDR-Zeugnissen über die Vergabe von Fördermitteln bis hin zur zentralen Adoptionsstelle. Der Hauptsitz des LVwA liegt in Halle (Saale) mit Nebenstellen in Dessau-Roßlau und der Landeshauptstadt Magdeburg.

Klare Zielvorgaben

Am Hauptsitz des LVwA arbeitet auch Dr. Martin Huth, der seit Ende 2009 für die IT-Infrastruktur der Behörde verantwortlich zeichnet. Eines seiner ersten IT-Projekte als Referent Informationstechnik war Anfang 2010 die Einführung eines neuen und behördenübergreifenden Clientmanagement-Systems (CMS): „Während die zentrale Infrastruktur des LVwA im Zuge der Zusammenführung vorrangig harmonisiert und standardisiert wurde, war die Administration der PC-Arbeitsplätze lange Zeit weiterhin in der Verantwortung der einzelnen Standorte“, erinnert sich Dr. Huth.

„Die daraus entstandene heterogene Hard- und Softwarelandschaft war nicht nur aufwendig zu administrieren, sondern bereitete beispielsweise auch bei der Einführung neuer Fachverfahren immer wieder Probleme.“

Obwohl entsprechende Ideen zur Optimierung des Clientmanagements bereits seit 2005 in der IT-Abteilung des LVwA diskutiert wurden, konnte das Land Sachsen-Anhalt erst mit dem Haushaltsplan für das Jahr 2009 die dazu benötigten Mittel bereitstellen. Entsprechend machten sich Mitte 2009 die IT-Spezialisten des LVwA auf die Suche nach einem passenden Produkt.

Als übergeordnete Projektziele definierte das LVwA zum einen die Einführung eines Managementsystems, das für eine einheitliche Grundkonfiguration aller PCs der Behörde sorgen soll. Hierzu zählen unter anderem ein homogenes Betriebssystem, eine einheitliche Version von Microsoft Office sowie ein globaler Adobe Reader. Zum anderen suchte die IT-Abteilung nach einer Möglichkeit, die mehr als 200 verschiedenen Softwarepakte über das Netzwerk standardisiert zu installieren und zu konfigurieren.

Das Clientmanagement sollte zudem jederzeit – so detailliert und transparent wie möglich – Auskunft darüber geben, welche Hardware in den einzelnen Rechnern verbaut ist und welche Software dort installiert wurde. Weitere gesuchte Funktionen waren die automatische Installation von Betriebssystemen sowie ein in das CMS integrierter Helpdesk.

Um das passende Produkt zu finden, machte sich im nächsten Schritt eine neu gebildete Arbeitsgruppe an die Erstellung eines detaillierten Funktionskatalogs. Auf dessen Basis prüften die IT-Spezialisten des LVwA verschiedene Systeme auf ihre Eignung hin.

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