Ein Jahr nach dem großen Crash
Auswirkungen der Krise auf den deutschen IT-Banken-Markt
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Nachdem die Investitionen im vergangenen Jahr im IT-Banken-Markt bereits stagnierten, werden sie in diesem Jahr zurückgehen. Besonders hart trifft es den Hardwaremarkt. Im Bereich Software und IT-Services rechnet IDC bereits 2010 wieder mit steigenden Investitionen – aus mehreren Gründen.
Dennoch sind die Folgen weiter spürbar, und die Stabilisierung des Bankensektors ist noch nicht abgeschlossen. Nach wie vor üben Banken eine große Zurückhaltung mit der Vergabe von Krediten aus, und in den Depots einiger Banken befinden sich noch erhebliche Bestände an „toxischen“ Wertpapieren, bei denen hohe Abschreibungsverluste drohen. Weiterhin bestehen strukturelle Herausforderungen im deutschen Bankensektor, der Wettbewerbsdruck im stark segmentierten deutschen Bankensektor ist erheblich, und die Margen sind vergleichsweise gering. Die Konsolidierung des Bankensektors in den kommenden Jahren wird daher weiter voranschreiten.
Deutlicher Rückgang
Ebenfalls negativ wirken sich die ungünstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf den deutschen IT-Banken-Markt aus. Nachdem die Investitionen im vergangenen Jahr bereits stagnierten, werden sie in diesem Jahr zurückgehen. IDC erwartet, dass sich die IT-Ausgaben im Bankenbereich um fast vier Prozent reduzieren werden. Besonders hart trifft es den Hardwaremarkt, dessen Rückgang in diesem Jahr im zweistelligen Bereich liegt. Hier werden aus Kostengründen die Ausgaben für PCs und
Im Bereich Software und IT-Services rechnet IDC bereits 2010 wieder mit steigenden Investitionen. Viele Banken streben eine stärkere Automatisierung der Geschäftsprozesse an, was sich auf den Softwaremarkt positiv auswirken wird. Die durchgängige Automatisierung ohne manuelle Eingriffe (Straight-Through-Processing), wie etwa der Wertpapier- und der Kreditabwicklung, stehen bei vielen Unternehmen in der Branche ganz oben auf der Prioritätenliste. Damit können Kosten eingespart und Kundenaufträge schneller abgewickelt werden. Aber auch die Erfüllung von
Engere Kundenbindung und bessere Beratung erfordern klügere CRM-Lösungen, die weiterentwickelt werden. Nicht zuletzt als Folge der Finanzmarktkrise stehen zudem Reporting- und Analysetools verstärkt im Fokus. Auch das Thema IT-Sicherheit wird im Prognosezeitraum ein wesentlicher Treiber für Investitionen in die IT bleiben.
Weiter ein wichtiger Absatzmarkt
Insgesamt rechnet IDC damit, dass die Aufwendungen für Software zwischen 2008 und 2013 um durchschnittlich gut zwei Prozent (CAGR) zulegen werden. Im Segment IT-Services steigt voraussichtlich die Nachfrage der Banken nach
Alles in allem wächst der IT-Markt im Bankensektor bis zum Jahr 2013 auf ein Volumen von über 7,3 Milliarden Euro an. Somit gehört diese Branche zu den wichtigsten Absatzmärkten für IT-Anbieter in Deutschland. IDC geht davon aus, dass sich der Markt in den nächsten Jahren mehr und mehr erholen wird und im Zuge dessen auch die IT-Investitionen bis zum Ende des Prognosezeitraums wieder an Schwung gewinnen.
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Wafa Moussavi-Amin
Geschäftsführer IDC











