Rohde & Schwarz Cybersecurity auf der CeBIT, Halle 6 Stand G16

Sichere Standortverbindung für das Gedächtnis der Nation

| Autor / Redakteur: Christian Reschke, Advertorial / Susanne Ehneß

Die Standorte der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt und Leipzig (hier: Leipzig) können ihre Datenbestände dank Hochdurchsatz-Verschlüsselung zukünftig in kürzester Zeit abgleichen
Die Standorte der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt und Leipzig (hier: Leipzig) können ihre Datenbestände dank Hochdurchsatz-Verschlüsselung zukünftig in kürzester Zeit abgleichen (Bild: DNB)

Die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) sammelt alle deutschsprachigen Publikationen und stellt sie der Öffentlichkeit zur Verfügung. Da sie zwei Standorte mit regem Datenaustausch unterhält und persönliche Nutzerdaten zu schützen hat, suchte sie über eine bundesweite Ausschreibung nach einer zuverlässigen IT-Sicherheitslösung – und wurde bei Rohde & Schwarz fündig.

Die Deutsche Nationalbibliothek sammelt – an zwei Standorten in Leipzig und Frankfurt am Main – lückenlos alle seit 1913 erschienenen deutschen und deutschsprachigen Medienwerke (Bücher, ­Zeitungen, Zeitschriften, Karten, Musikalien, Tonträger und elek­tronische Publikationen).

In Deutschland veröffentlichte Werke sind der DNB aufgrund gesetzlicher Bestimmungen in doppelter Ausfertigung unaufgefordert und kostenlos zu übersenden. Ausländische Medien werden durch Überlassung von Belegexemplaren, durch internationale Tausch­abkommen oder durch Kauf erworben.

Die beiden DNB-Niederlassungen beherbergen größtenteils denselben Präsenzbestand, um beispielsweise im Falle eines Brandes eine Sicherheitskopie des deutschen Kulturerbes zu haben. Diese gegenseitige Absicherung gilt auch für die zunehmend digitalisierten Bestände. Um den Datenaustausch zu beschleunigen, abzusichern und zukunftsfest zu machen, sollte die Vernetzung der Standorte verbessert werden.

Die Deutsche Nationalbibliothek muss aber nicht nur ihre Bestände sichern, sondern auch die sensiblen Daten ihrer Nutzer. Viele Dienstleistungen der Bibliothek stehen bereits über das Internet zur Verfügung, zum Beispiel die Bestellung von Büchern und Zeitschriften für den Lesesaal. Manche der Dienste und Services, beispielsweise die WLAN-Anmeldung im Lesesaal oder Buchbestellungen und -vormerkungen, sind personenbezogen und erfordern vom Nutzer die Eingabe persönlicher Daten. Zudem gibt es digitale Objekte, wie elektronische Publikationen, die einem Copyright unterliegen und nur in den Lesesälen ­öffentlich zugänglich sein dürfen.

All diese Daten werden zwischen den Rechenzentren der Standorte gespiegelt, was verschlüsselt erfolgen muss. „Wir sind nicht nur in der Pflicht deutsche Publikationen zu sichern“, betont Peter Ratuschni, Sachgebietsleiter Netzwerk und Rechenzentrum bei der Deutschen Nationalbibliothek. „Wir sind auch unseren Nutzern und Mitarbeitern gegenüber in der Pflicht, für den besten Schutz ihrer Daten Sorge zu tragen.“

Millionen Datensätze leicht bewältigen

Insgesamt hat die Deutsche Nationalbibliothek aktuell ca. 30 000 registrierte Nutzer. Sie verfügt derzeit über einen Bestand von rund 27,9 Millionen Medienwerken, die sie archiviert und Interessierten zugänglich macht. Zudem erhöhen aktuelle Projekte, beispielsweise die Überführung von CD-Inhalten des Deutschen Musikarchivs in Leipzig in das Archivsystem am Frankfurter Standort das zu transferierende Datenvolumen.

„Da sich inzwischen fast alle Arbeitsabläufe auf IT abstützen, muss ein reibungsloser Datenverkehr innerhalb der Deutschen Nationalbibliothek gewährleistet werden“, so Ratuschni. Deshalb spielte bei der Wahl des Anbieters auch eine redundante Datenverbindung, hohe Verfügbarkeit, Ausfallsicherheit und Service eine entscheidende Rolle.

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