eGovernment in der EU
Einheitliche Schnittstelle für den einheitlichen Ansprechpartner
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Künftig sollen EU-weit alle notwendigen Formalitäten für die Gründung eines Dienstleistungsgewerbes elektronisch abgewickelt werden. Das Projekt SPOCS (Simple Procedures Online for Cross-border Services) soll dazu die IT-Systeme der Öffentlichen Verwaltungen aller Länder der Europäischen Union (EU) durchgängig und sicher miteinander vernetzen.
Alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sind gemäß der EU-Dienstleistungsrichtlinie verpflichtet, bis Ende 2009 eine zentrale Anlaufstelle, den sogenannten Einheitlichen Ansprechpartner (EA), in den nationalen Behörden einzurichten. Das Projekt SPOCS erfasst und analysiert zunächst die IT-Systeme, mit denen die am Projekt teilnehmenden Länder die Dienstleistungsrichtlinie derzeit realisieren. Dazu gehören Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, die Niederlande, Österreich und Polen. Auf Basis der Ergebnisse werden gemeinsame Spezifikationen und Anwendungen ausgearbeitet, diese in den teilnehmenden Ländern implementiert und pilotiert und dann den anderen EU-Mitgliedsstaaten als Lösung angeboten. Damit sollen die unterschiedlichen nationalen Systeme der Behörden europaweit über gemeinsame Schnittstellen miteinander kommunizieren können.
In SPOCS sollen auch die Ergebnisse aus den beiden Großprojekten STORK (Secure Identity Across Borders Linked) und PEPPOL (Pan-European Public
Das Projekt SPOCS wird von der Europäischen Kommission im Rahmen des Competitive and Innovation
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