Gutachten der Gematik

Mobile Zugriffsrechte auf eGK stark eingeschränkt

| Autor: Ira Zahorsky

Alternativen

Aus diesen Gründen arbeitet das Hasso-Plattner-Institut (HPI) derzeit an einer patientenzentrierten Plattform für Gesundheitsdaten und darauf basierenden Anwendungen. Hier sollen die Patienten die Kontrolle über ihre Gesundheitsdaten haben, die an einem zentralen Ort in einer Cloud gespeichert werden. „Der Patient hat das Recht auf seine eigenen Daten“, begründet HPI-Stifter Professor Hasso Plattner den Start des Projekts am Potsdamer Exzellenzzentrum. Die Gesundheits-Cloud des HPI soll dabei helfen, Gesundheitsdaten aus verschiedenen Datenquellen zusammenzuführen und sicher zu speichern. Der Patient entscheidet, welche Ärzte, Angehörigen oder Gesundheits-Apps die persönlichen Daten nutzen dürfen. Auf deren Basis sollen mithilfe von modernen Analysetechnologien neue Erkenntnisse gewonnen werden, die Patienten und Ärzte in der Gesundheitsvorsorge, aber auch bei der Einordnung von Diagnosen und Therapieoptionen unterstützen.

Eine weitere Alternative bietet die Firma Vitabook, die ein digitales Gesundheitskonto geschaffen hat, das bereits jetzt sämtliche Vorgaben des eHealth-Gesetzes erfüllen soll. Sowohl der erst für 2018 geforderte Notfalldatensatz kann hier abgespeichert werden, ebenso der Medikationsplan. Zudem kann der Patient sämtliche Gesundheitsdaten inklusive Röntgenbildern und Laborberichten hinterlegen, selbstverwalten, sortieren, auswerten und gegebenenfalls an Ärzte weiterleiten.

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