13.01.12 | Redakteur: Gerald Viola
Verwirrung um die Schadsoftware DNS-Changer: User fürchten nach dem Aufruf zum Rechner-Selbsttest des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, sie könnten sich den Staatstrojaner einfangen. Das meldet Focus Online.
Eine Warnung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor einem Schadprogramm sorge für Misstrauen bei zahlreichen Internetnutzern: Gehe es der Behörde wirklich um die Entfernung des Wurms, oder wolle sie über die Hintertür selbst ein Programm auf die Rechner der Nutzer einschleusen?
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hatte allen Internetnutzern empfohlen, ihre Rechner auf Befall mit der Schadsoftware DNS-Changer zu überprüfen.
Focus Online zitiert User:
Das BSI versucht die Wogen zu glätten: „Die Überprüfung des Rechners erfolgt ausschließlich über den Aufruf der Webseite www.dns-ok.de, es wird dabei keinerlei Software gestartet oder heruntergeladen“, versichert Sprecher Tim Griese.
In Deutschland sind nach Angaben der amerikanischen Bundespolizei FBI derzeit bis zu 33.000 Computer täglich betroffen. Mit der Internetseite www.dns-ok.de können Internetnutzer ab sofort eigenständig prüfen, ob ihr System von dem Schadprogramm "DNS-Changer" betroffen ist. Beim Aufruf dieser Internetadresse erhalten Nutzer, deren Computersystem von dem Schadprogramm manipuliert wurde, eine Warnmeldung mit roter Statusanzeige.
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