CAS | Content-Addressed Storage | Inhaltsadressierter Speicher

16.04.2009 | Redakteur: Gerald Viola

Content-Addressed Storage (CAS) bietet eine zu Dateisystemen alternative Methode für den Zugriff auf „fixed Content“ (Archivdaten, Röntgenbilder und Konstruktionspläne, für die keine Aktualisierung erwartet wird). CAS analysiert die Daten durch einen speziellen Algorithmus und erstellt daraus einen eindeutigen Zeiger (Pointer, Fingerabdruck), der den Speicherort enthält. Durch den Fingerabdruck wird die Integrität der Archivdaten sichergestellt. Jede nachträgliche Änderung verändert den Pointer und führt damit zu einem anderen Speicherort. Der Begriff wurde von der Firma EMC publiziert, als sie im Jahr 2002 ihr CAS-Speichersystem Centera vorstellte.

Wird ein Objekt im CAS gespeichert, erzeugt das Objekt selbst einen Namen, mit dem es eindeutig identifiziert wird und der gleichzeitig die Speicherstelle spezifiziert. Diese Art von Adresse wird manchmal auch „Content-Adresse“ genannt. Nachdem ein Objekt gespeichert wurde, kann es bis zum Ende der definierten Aufbewahrungsfrist nicht gelöscht werden. Im CAS werden Daten statt auf Bändern auf Festplatten gespeichert. EMC spricht daher von einem aktiven Archiv, da die Daten jederzeit abrufbar sind. Verschiedene Mechanismen wie RAID-Systeme über doppelte Speicherung bis hin zur Systemspiegelung sollen das Risiko des totalen Datenverlustes beseitigen. Sollten Teile der Hardware ausfallen, wird der Systemadministrator durch das Überwachungssystem benachrichtigt.

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