Thema: München schließt Projekt „Limux“ ab

erstellt am: 31.12.2013 22:14

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Linux statt Windows
München schließt Projekt „Limux“ ab


München und der Pinguin: Zehn Jahre nach dem Projektstart hat die Stadtverwaltung München die Migration auf Linux abgeschlossen. Rund 15.000 PC-Arbeitsplätze arbeiten nun im Regelbetrieb mit quelloffener Software. Für andere Kommunen entwickelte das IT-Team parallel ein Formularverwaltungssystem – auf Open-Source-Basis natürlich.

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nicht registrierter User


Kommentar zu: München schließt Projekt „Limux“ ab
31.12.2013 22:14

Man muss zu Limux anmerken, dass es sich dabei um eine politische Entscheidung gehandelt hat. Zweifel am betriebswirtschaftlichen Nutzen dürften nach wie vor angebracht sein. Desssen sollte man sich bewusst sein, wenn man das Projekt diskutiert. À propos: Erstaunlich auch, dass im Zuge der NSA-Affäre niemand eine Lanze für die Open-Source-Bewegung gebrochen hat. Immerhin war das immer ein wichtiges (politisches) Argument der Befürworter.

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Nkelo





dabei seit: 01.06.2012

Beiträge: 3

Ich lese keinen Grund für die Entscheidung „Limux“ sterben zu lassen
13.02.2017 13:53

Kein technischer Grund wird offen erklärt, aber etwas mehr Information zum Zustandekommen der politischen Entscheidung gehört in die Recherche doch hinein. Ich denke nicht, daß ein Microsoft-Client flexibler ist für das, was in zukünftigen Verwaltungsveränderungen kommen mag. Die Migrationskosten für OpenSource sind sicher nicht teurer als Microsoft.

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Ehneß





dabei seit: 23.07.2013

Beiträge: 17

RE: München schließt Projekt „Limux“ ab
15.02.2017 11:26

Lieber Leser,

zu den Gründen des Ausstiegs lesen Sie bitte diesen Artikel: http://www.egovernment-computing.de/ob-eine-einheitliche-und-komplette-umstellung-auf-linux-war-nie-moeglich-a-582077/.

Viele Grüße
Susanne Ehneß

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nicht registrierter User


RE: München schließt Projekt „Limux“ ab
16.02.2017 21:59

Danke sehr!

Zitat:
Einen womöglich entscheidenden Fehler sieht der Vorstandsvorsitzende der Open Source Business Alliance (OSBA), Peter Ganten, aber darin, dass die Einführung von „LiMux“ mit einer Neuordnung der gesamten IT-Infrastruktur in der Münchener Verwaltung verknüpft wurde.
Vor der Zentralisierung habe jedes Amt seine eigene Stelle für Informationstechnik gehabt, schnell erreichbar für die Beschäftigten im gleichen Haus. Die bei einer solchen Umstellung üblichen Schwierigkeiten seien dann auf die Einführung von Linux geschoben worden, sagt Ganten.

Durchaus vorstellbar, daß die gleichzeitige Strukturveränderung bei Verwaltungsangestellten Frustationen bei Verbindungs- und Eingabeproblemen auslöste. Denn Sachbearbeiter sowie IT-Menschen und IT-Technik haben selten die Zeit für umfangreiche Tests, getrieben von Konkurenz, besseren Lösungen und Neuentwicklungen. - Lernen wir zu langsam oder ist der Wettbewerb zu schnell? - Letztlich zählt was funktioniert, ... nach menschlicher Bewertung! -

Nkelo

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