Thema: Digitale Bildübermittlung reduziert Finanzaufwand der Kommunen

erstellt am: 09.08.2012 15:27

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BSI-Studie zur nPA-Produktion
Digitale Bildübermittlung reduziert Finanzaufwand der Kommunen


Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat eine Studie zur elektronischen Bildübermittlung an Pass- und Personalausweisbehörden erstellt. Darin werden verschiedene technische Lösungen vorgestellt und bewertet. Das Einsparpotenzial für Behörden ist zum Teil beachtlich – vor allem, wenn die De-Mail ins Boot kommt.

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woksoll





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Kommentar zu: Digitale Bildübermittlung reduziert Finanzaufwand der Kommunen
09.08.2012 15:27

In der Studie sind wesentliche Auslassungen, so dass sie unbrauchbar ist.
Bei der Bahn und bei der Gesundheitskarte ist es seit Jahren so, dass die Kunden selbst ihre Lichtbilder problemlos hoch laden. Das Szenario, dass der Bürger selbst seine Bilder hoch lädt, ist nicht untersucht worden. Obwohl viele Fotografen heute schon den Service anbieten, die Fotos auch auf CD auszuhändigen. Das Szenario mit einfacher Mail (von mir aus verschlüsselt und nach EU-Signaturrichtlinie signiert, zum Beispiel mit ASCII-Zeichenkette des Namens wie in England) ist auch nicht untersucht worden.
Darüber hinaus ist es auch nicht untersucht worden, Pässe für Erwachsene wie die Pässe für Kinder dezentral vor Ort fertigen zu lassen, was den Versand von Bildern überflüssig macht. Hier wäre eine ökonomische Wertung von dem angeblichen Sicherheitsgewinn durch zentrale Fertigung notwendig, zu mal in anderen Staaten auch dezentral gefertigt wird. Damit würden auch wochenlange Wartezeiten für den Bürger entfallen. Eine Eilgebühr würde entfallen, weil das sofortige Ausstellen normal wäre wie in anderen Staaten.
Es sind nur die teuersten Varianten untersucht worden (Neue Maschinen an Fotoautomaten, die auch bisher die Identität nicht prüfen konnten, Einschaltung personalkostenintensiver Dienstleister (Fotograf), überflüssige Bezahlmail statt kostengünstiger Normalmail, während fast alle anderen Staaten der Welt ohne Bezahlmail mit ihren Bürgern kommunizieren).
Wegen der fehlenden Vergleiche (Gesundheitskarte, ausländische Staaten, Normalmail, dezentrale Fertigung) ist die Studie in ihren wirtschaftlichen Ergebnissen unbrauchbar. Es liegt hier eher der Verdacht nahe, dass mit der Studie überflüssige Technologie zu Lasten des Bürgers gefördert werden soll.
Es sollte mit solchen Studien nur Unabhängige mit wirtschaftlichem Sachverstand beauftragt werden. Da von gleichem Dienstherren auch nach Anwendungsmöglichkeiten des bisher nicht weit genutzten nPA gesucht wird, ist der Wert doppelt zweifelhaft. Die bisherigen Ergebnisse der Verbreitung solcher deutschnationalen teurer Sonderwege ist ernüchternd.
* zuletzt geändert von: woksoll am 09.08.2012 um 20:10 Uhr *

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