Thema: Patienten sollen Gesundheitsdaten in die Cloud stellen

erstellt am: 18.06.2017 12:02

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Digitalgipfel
Patienten sollen Gesundheitsdaten in die Cloud stellen


Zum Start des Digitalgipfels in Ludwigshafen haben sich Politiker, Unternehmen und Wissenschaftler für eine zügige Vernetzung von Daten im Gesundheitswesen ausgesprochen.

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woksoll





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Kommentar zu: Patienten sollen Gesundheitsdaten in die Cloud stellen
18.06.2017 12:02

Die Cloud-Nutzung steht seit vielen Jahren im Gesundheitswesen an. Für die Patientenakte war sie schon 2006 mit Einführung der Gesundheitskarte überfällig. Gerade auch bei dem demografischen Wandel mit immer mehr Älteren, die ja gerade auch wg. des Gesundheitssystemes so lat werden können, ist es wichtig, dass sich die Akteure austauschen können, z.B. auch um Fehlmedikationen durch mehrere behandelnde Ärzte auszuschließen (Klassiker z.B. sind blutverdünnende Medikationen gegen Herz-Kreislauf-Probleme, die in Überdosierung zu Nierenversagen führen können). Aber auch ambulantes Pflegepersonal, pflegende Angehörige könnten eine Überblick behalten über Diagnosen und Therapien von zahlreichen Akteuren, die für den einzelnen Patienten tätig sind.
Es wäre schade, wenn wieder die gleichen Fehler wie bei der Jobkarte/Elena gemacht würden: Jahrzehntelange Evaluierung, Feasibiltynachweise und dann GAU wegen vergessenem Datenschutz (z.B. Erfassung von Streikzeiten und deren Lohnersatzleistungen bei Elena).
Datenschutz: hier sollte nicht wieder die allgemeine deutsche Verhinderungsstrategie gefahren werden, sondern frühzeitig darauf geachtet werden, dass man personenbezogene Daten nach dem Willen des Patienten/Versicherten schützt, aber andererseits auch gleich eine hinreichende Anonymisierung plant, dass medizinischen Daten zur Forschung genutzt werden können, mit der die Therapien verbessert werden, was die Kanzlerin mit Big Data ansprach. Für Patienten ist es extrem wichtig, dass Daten aus Diagnosen und Therapien möglichst mit großen Stückzahlen validiert werden.

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