Thema: Vorentscheidung zur eRechnung?

erstellt am: 06.09.2017 15:00

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Bundeskabinett beschließt Verordnung zur eRechnungsstellung
Vorentscheidung zur eRechnung?


Schlechte Nachrichten für die Verfechter eRechnungsstandards ZUGFeRD. Das Bundeskabinett hat heute eine eigene Verordnung zur Erstellung von elektronischen Rechnungen verabschiedet. Diese soll Ende November in Kraft treten.

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Kommentar zu: Vorentscheidung zur eRechnung?
06.09.2017 15:00

FYI: XRechnung ist kein eigenständiger Standard sondern teil der CEN EN 16931. ZUGFeRD 2.0 ist nicht zufällig auch CEN EN 16931 compliant. Daher sind die beiden Formate überhaupt nicht gegensätzlich. Die Verwaltung hat basierend auf der CEN-Norm Rechnungsvorgaben an ihre Lieferanten aufgestellt und diese Vorgaben mit XRechnung bezeichnet.

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woksoll





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RE: Vorentscheidung zur eRechnung?
07.09.2017 10:29

Es ist wieder ein schönes Beispiel, wie sehr die Groko mit SPD und CDU Digitalisierung und Europa hassen und ihrem Hass in deutschen, nationalen Sonderbehandlungen Ausdruck geben. 2009 hatten wir schon den Fall, dass die deutschen Saboteure und Boykotteure die Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie verhinderten in dem sie gegen Artikel 8 (einfach und online) von EU-Ausländern qualifizierte Signaturen nach §3a VwVfG forderten, die EU-Ausländer in ihren Heimatländern nicht bekomme und die EU sich Mit eIDAS rächte, das nun das OZG nach sich zieht, um den 13.000 Kommunen eigene Implementierungen von europäischer ID-Software und deren kostenintensive Wartung zu ersparen.
Nun also soll mit XRechnung der Hass gegen Europa verbreitet werden. ZUGFERD hatte sich wenigstens noch Mühe gegeben, wenigstens zu einigen EU-Ländern kompatibel zu sein nachdem die österreichische Umsetzung der EU-E-Invoice-Richtlinie zu sein. Das spielt für die Europafeinde in CDU und SPD mit XRechnung nun keine Rolle mehr. Wieder wird ein nationaler Sonderweg zum Boykott der EU-Richtlinie angestrebt. Unternehmen sollen sich gefälligst in Europa weiterhin an ca. 27 nationale Standards halten. In den USA schaffen das über 50 Staaten seit Jahrzehnten Rechnungen elektronisch auszutauschen, aber CDU und SPD geben ihre Bestes, die europäische Einheit zu hintertreiben und durch die kleinstaatliche Zersplitterung europäischen Unternehmen zu schaffen. Wie bei der EU-Dienstleistungsrichtlinie.
Man sollte es gerade am Ende der Legislaturperiode bei der Wahl im Hinterkopf behalten, wie schädlich die Groko für die Digitaliserung in Deutschland ist und war. Wie sagte der Normenkontrollrat: E-Government findet in Deutschland nicht statt und in den letzten vier Jahren wurde nichts umgesetzt. Wahltag ist Zahltag. Es kann nicht so weitergehen, das von der Groko Digitalisierung und Europa so hintertrieben werden. Gestoppte Energiewende mit Subventionen für dreckige Braunkohle und Diesel waren schon schlimm genug.

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