Thema: Weitreichende Veränderungen für die IT der Öffentlichen Verwaltung?

erstellt am: 10.03.2016 20:45

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Diskussion zum Artikel


SAGA 5.0 und OpenSAGA
Weitreichende Veränderungen für die IT der Öffentlichen Verwaltung?


Eine aktualisierte Version der Standards und Architekturen für eGovernment-Anwendungen, soll noch in diesem Jahr erscheinen. Bisher waren die dort festgelegten Standards nur für wenige Projekte verbindlich. Das soll sich nun ändern.

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nicht registrierter User


Kommentar zu: Weitreichende Veränderungen für die IT der Öffentlichen Verwaltung?
10.03.2016 20:45

Ob SAGA komplex ist oder nicht, spielt keine Rolle, denn eines sollte doch bitteschön klar sein:
Andere Staaten sind der BRD in deren technologischer Entwicklung so weit voraus, dass jeder
die Worte fehlen. Die DPAG verursacht deswegen jedes Jahr Kosten wegen zwanghaft papierhaft
erstellter KOM in einem solchen Rahmen, dass man damit Bill Gates zum Berber machen könnte. Und das
problemlos und jederzeit. Oder zum zigfachen Milliardär, der er bereits ist. Rely?
Es fehlt der BRD lediglich an einem: Besetzung in Gerichten, Verwaltungen und Behörden mit erfahrenen
Hackern, Nerds und IT-Spezialisten.
Aber nein: Deutschland hat zuu große Angst.
Behalte diese und versage, bitte!

Nein?

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woksoll





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RE: Weitreichende Veränderungen für die IT der Öffentlichen Verwaltung?
13.03.2016 17:48

Ach ist das süß, dass diese tote Pferd weiter am Leben gehalten wird. Der Link in dem Artikel geht auf einen Entwurf von 2009. OK.
Ich kann mich daran erinnern, dass in SAGA schon Sachen verbindlich erklärt wurden, die nicht zsuammenpassten. Zum Beispiel wurde MailTrusT Version 2 mit S/MIME verbindlich für die Bundesverwaltung erklärt. In MailTrustT war als Signieralgorithmus RIPE-MD zugelassen, als europäische Sonderlocke an internationalen Standards vorbei. RIPE-MD ist aber in S/MIME nicht zugelassen. Das ist den Autoren mit ihrem verengten regionalen Fokus nicht aufgefallen. Dann wurde nichts daraus, dass 80.000 Mitarbeiter der Bundesverwaltung mit MailTrusT ausgestattet werden sollten, wie es eine Staatssekretärin verkündet hatte. Heute kennt keiner mehr MailTrusT. Und SAGA wurde wegen solchen technischen Unsinns nicht zu einem sehr großen Erfolg.
Vielleicht sollte auch veröffentlicht werden, wer für die Evaluierung von SAGA, die Compliance mit internationalen Standards und die technische Machbarkeit sowie die WiBe dazu die Verantwortung trägt. Sonst empfiehlt es sich eher die Finger davon zu lassen, wenn wieder so Murks verbindlich erklärt wird wie mit MailTrustT.

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nicht registrierter User


RE: Weitreichende Veränderungen für die IT der Öffentlichen Verwaltung?
20.03.2016 17:18

Ach je, der IT-Rat soll Saga für verbindlich erklären? Welches der vom IT-Rat initiierten Projekte hat in der Vergangenheit zu irgend einem Erfolg geführt? Wie viele Standards hatte der IT-Rat überhaupt verabschiedet? Der soll und wird nichts weiter als ein zahnloser Tiger bleiben.

Die zentrale Frage bleibt aber: was geschieht einer Behörde, wenn sie Saga 5 nicht umsetzt? Wird der Präsident dann verhaftet? Muss sie die Haushaltsmittel, die sie verausgabt hat, zurückzahlen? Oder kommt der IT-Rat mit dem erhobenen Zeigefinger und droht ein bisschen? Oder vielleicht der Bundesrechnungshof? Ja heißa, wen stört denn das in der öffentlichen Verwaltung?

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RE: Weitreichende Veränderungen für die IT der Öffentlichen Verwaltung?
01.04.2016 10:24

Da haben die Ahnungslosen den Planlosen vorgeschrieben wie es gehen sollte.

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