Pressestelle 2.0
Vom „Sprachrohr“ zum Wegbereiter einer Knowledge Sharing Culture
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Web-2.0-Technologien gewinnen nicht nur in der Kommunikation von Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Auch im politischen Umfeld werden Chats, Blogs, Youtube, Facebook oder Twitter verstärkt eingesetzt, wie der letzte US-Präsidentschaftswahlkampf und der Bundestagswahlkampf gezeigt haben. Im Web-2.0-Zeitalter werden auch die Bürgerinnen und Bürger immer mehr zu Produzenten von Nachrichten, formulieren Meinungen zur Arbeit ihrer Verwaltung oder der politischen Entscheidungsträger.
Interaktion statt Einweg-Kommunikation lautet die Devise: Bis heute dominiert in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Öffentlichen Verwaltung die klassische Einweg-Kommunikation: Medien werden auf Anfrage oder aktiv informiert und die Inhalte über Printkanäle, Radio, TV und Internet gestreut.
Um sowohl als Pressesprecher als auch als politischer Entscheidungsträger auf dem „Markt der Meinungen“ – in den Printmedien, im Internet und speziell in der „Blogosphäre“ – in Zukunft erfolgreich zu sein, wird es immer wichtiger, nicht nur auf Veröffentlichungen zu reagieren, sondern zu (inter)agieren und die eigene Agenda zu setzen. Im Vorteil ist, wer nicht im „Reaktionsmodus“ bleibt, sondern in den „Aktionsmodus“ wechselt.
Die Pressestelle ist das „Sprachrohr“ der Behörde, das um so lauter und deutlicher sprechen kann, je besser es vernetzt ist – mit der Verwaltungsspitze und den Fachleuten in seiner Organisation ebenso wie mit externen Experten und vielen anderen Wissensträgern. Im Internet-Zeitalter von
Auch IBMs marktführende Portaltechnologie (IBM Websphere Portal) ist speziell auf den Einsatz von Web-2.0-Technologien abgestimmt und optimiert. Viele der Standards und Technologien im Internet wurden vom Patentweltmeister IBM angedacht oder mitentwickelt: Java
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