Die Basis für erfolgreiche Netzwerkarbeit

eGovernment-Wettbewerb zeichnet Arbeitsmarktmonitor der BA als „Innovativstes eGovernment-Projekt“ aus

31.10.2011 | Autor / Redakteur: Uwe Mengel / Manfred Klein

Siegerehrung in der Wettbewerbskategorie Innovativstes eGovernment-Projekt: Jon Abele (BearingPoint), Willi Kaczorowski (Cisco), Brigitte Lutz (Magistrat der Stadt Wien), Raimund Becker (Bundesagentur für Arbeit) und Laudator Christian Rupp (Sprecher der Plattform Digitales Österreich)
Siegerehrung in der Wettbewerbskategorie Innovativstes eGovernment-Projekt: Jon Abele (BearingPoint), Willi Kaczorowski (Cisco), Brigitte Lutz (Magistrat der Stadt Wien), Raimund Becker (Bundesagentur für Arbeit) und Laudator Christian Rupp (Sprecher der Plattform Digitales Österreich)

Grundlage der Wirtschaft, und damit auch die des Sozialstaates, ist die Wettbewerbsfähigkeit. Diese lässt sich nur sichern, indem der Arbeitsmarkt flexibel auf die wechselnden Gegebenheiten des Wirtschaftsprozesses reagiert. Genau hier lag die Herausforderung für die Bundesagentur für Arbeit (BA) bei der Entwicklung des Arbeitsmarktmonitor.

Bei genauerer Betrachtung der großen zukünftigen Herausforderungen – demografischer Wandel, Globalisierung und technologischer Wandel – wird schnell klar, dass der Arbeitsmarkt von allen dreien betroffen sein wird. Die Megatrends fordern somit eine Dynamik von lokalen Arbeitsmärkten, die nur in Netzwerken erreicht werden kann.

Nur wenn es gelingt, dass alle Akteure in Netzwerken zusammenarbeiten und gemeinsam – nach einer Analyse der Probleme vor Ort – Beschäftigungsstrategien entwickeln, können die Aufgaben der Zukunft regional bewältigt werden.

Um Handlungsoptionen zu entwickeln beziehungsweise zuerst einmal Handlungspotenziale zu identifizieren, braucht es das Wissen, die Kapazitäten und die Erfahrung aller relevanten Akteure am Arbeitsmarkt über die Grenzen der verschiedenen Organisationen hinweg. Dazu zählen beispielsweise die Arbeitsverwaltung, aber eben auch Kommunalpolitik, Wirtschaftsförderung, Arbeitgeberverbände, Arbeitnehmervertretungen ...

Der Arbeitsmarktmonitor macht es sich zum Ziel, regionalen Netzwerken eine geeignete Datenbasis zur Verfügung zu stellen, damit Veränderungen zeitnah entdeckt werden können. Er ist in diesem Zusammenhang als ein Instrument zu sehen, das darauf abzielt, die regionalen Entwicklungen gemeinsam mit Netzwerkpartnern zu analysieren und präventiv zu agieren. Mit seiner Hilfe können über die Grenzen von Organisationen und Regionen hinweg die Experten auf Basis einer gemeinsamen Faktenkenntnis hierarchiefrei zusammenarbeiten und so bessere Lösungen für regionale Problemlagen entwickeln

Die seit der Einführung des Arbeitsmarktmonitors stetig steigenden Nutzerzahlen belegen, dass dieses Angebot vor Ort auf fruchtbaren Boden fällt

 

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