IT-Security und Datensicherheit für Behörden

eGovernment – aber sicher!

10.03.2009 | Autor / Redakteur: Arno Lücht / Gerald Viola

Kreishaus am Schlossplatz

Sicherheit wird beim Landkreis Nienburg/Weser groß geschrieben. Daher wurde gemeinsam mit den Experten des Lüneburger Sicherheitsunternehmens Securepoint ein flexibles Konzept entwickelt und umgesetzt, das den immer schneller wachsenden Kommunikationsanforderungen (eGovernment, EU-Dienstleistungsrichtlinie) gerecht wird und gleichzeitig einen optimalen Schutz bietet.

Die Geschwindigkeit, mit der neue Trojaner, Viren und andere Sicherheitsgefahren auftauchen, nimmt täglich zu. Auch der Öffentliche Sektor gerät immer stärker in das Schussfeld der Angreifer. Somit müssen die Öffentlichen Verwaltungen zwangsläufig ihre entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen verstärken und permanent auf dem aktuellen Stand halten.

Die zum großen Teil hochsensiblen personenbezogenen Daten „schlummern“ nicht mehr auf isolierten Rechnern und Servern innerhalb der Verwaltungen, sondern sind nicht zuletzt aufgrund der erforderlichen eGovernment-Anforderungen innerhalb des internen und externen Netzes in die entsprechenden Prozesse eingebunden. Somit stellt auch die für eine effiziente Verwaltung erforderliche Nutzung des Intranets sowie des Internets die Sicherheitsexperten regelmäßig vor eine Vielzahl neuer Herausforderungen. Access-Control und Firewall gehören mittlerweile zu den Standardschutzeinrichtungen, die selbstverständlich auch im Landkreis Nienburg/Weser implementiert sind.

Spätestens seit Übernahme der IT-Aktivitäten in den eigenen Verantwortungsbereich des Landkreises Nienburg/Weser wird dem Daten- und Zugriffschutz besonderes Augenmerk eingeräumt. Allein aufgrund der Standortbesonderheiten – Verteilung der Verwaltungsorganisationen auf vier miteinander vernetzte Standorte innerhalb der Stadt Nienburg – stellt der Sicherheitsaspekt eine wesentliche strategische Komponente innerhalb der IT dar. Zusätzlich verstärkt wird dieser strategische Aspekt vor dem Hintergrund der Standorte in Hoya und Stolzenau sowie weiterer drei dezentral im Kreis betriebener Zulassungsstellen. Auch das gemeinsam mit der Stadt Nienburg und dem Land Niedersachsen betriebene eigene LWL-Netz erhöht zusätzlich die Anforderungen an die Sicherheit des gesamten Netzes, an dem inzwischen allein rund 500 Arbeitsplätze der Kreisverwaltung angeschlossen sind.

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