Vom Tablet ins Bürger-GIS

Durchgängige Datenverarbeitung von Geo-Daten im Main-Tauber-Kreis

| Redakteur: Manfred Klein

Eine GIS-Anwendung für den Innen- und Außeneinsatz
Eine GIS-Anwendung für den Innen- und Außeneinsatz (Foto: Disy Informationssysteme GmbH)

Im Main-Tauber-Kreis können Daten direkt im Feld mobil erfasst, auf dem Desktop weiter­verarbeitet und dann in einem Bürger-GIS der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Möglich macht diesen durchgängigen Verarbeitungsprozess die Cadenza-Produktfamilie, die in einem System verschiedene Zugangsmöglichkeiten zu Geodaten bietet.

Tourismus wird im Main-Tauber-Kreis groß geschrieben. Das Landratsamt stellt deshalb im Internet zahlreiche Informationen für Touristen bereit – seit drei Jahren in einem für die Öffentlichkeit entwickelten Bürger-GIS auf Basis von Cadenza Web. In dem Portal finden sich neben den touristischen Wander- und Radwegeinformationen auch Bebauungspläne, Angaben zu Windkraftanlagen und Solarenergiepotenzialen, Land-schaftsschutzgebieten sowie Natur- und Kleindenkmälern.

Dass man im Main-Tauber-Kreis bei der Umsetzung auf die GIS- und Reporting-Software Cadenza setzt, hat seine guten Gründe: Die Software ist nutzerfreundlich, Daten lassen sich ohne Probleme integrieren, die Installation ist komfortabel und man kann unbegrenzt viele Themen bearbeiten.

Außerdem bietet Disy mit der Cadenza-Produktfamilie durchgängige Verarbeitungsprozesse, weil mit ein und derselben Plattform verschiedene Zugangswege genutzt werden können. So verwaltet der Main-Tauber-Kreis seine Geographie- und Fachdaten mit der Desktop-Anwendung von Cadenza, für das Bürger-GIS kommt Cadenza Web zum Einsatz und für die mobile Erfassung der Daten wird Cadenza Mobile verwendet.

Letzteres zeigte vor allem bei der Dokumentation der zahlreichen Kleindenkmäler wie Wegkreuze, Bilderstöcke oder Kapellen seine Vorzüge.

Die Erfassung mit dem Tablet über Cadenza Mobile bot eine wesentliche Arbeitserleichterung, und sowohl das Aufspielen der nötigen Daten als auch das Zurückspielen der erfassten Objekte war ohne Medienbrüche möglich.

Bisher sind mehrere Hundert Kleindenkmäler bereits im System. Und peu à peu sollen weitere Informationen in das Bürger-GIS eingespeist werden, zum Beispiel zu Baudenkmälern, Freibädern oder anderen Freizeiteinrichtungen.

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