Über 950 Jahre Stadtgeschichte – und tausend persönliche Geschichten

Das Digitale Stadtgedächtnis Coburg

26.05.2010 | Redakteur: Manfred Klein

Dr. Kerstin Lindenlaub (Projektassistentin), Karin Engelhardt (Online-Managerin), Norbert Kastner (Oberbürgermeister der Stadt Coburg) und Franz-Reinhard Habbel (Sprecher Deutscher Städte- und Gemeindebund)
Dr. Kerstin Lindenlaub (Projektassistentin), Karin Engelhardt (Online-Managerin), Norbert Kastner (Oberbürgermeister der Stadt Coburg) und Franz-Reinhard Habbel (Sprecher Deutscher Städte- und Gemeindebund)

Geschichte ist mehr als das Auswendiglernen von Daten und Fakten. Geschichte kann man hören, sehen und fühlen – eben erleben. Dies gilt insbesondere für die Stadtgeschichte. Welche Geschichten erzählen die Brunnen, an denen man täglich vorbeiläuft? Was verbirgt sich hinter den Stadttoren? Die eigene Stadt kennenzulernen heißt auch, die eigenen Ursprünge zu ergründen.

Geschichte einmal anders erleben und erfahren, das ist das Ziel des Digitalen Stadtgedächtnisses. In einer multimedialen Zeitreise wird die Coburger Geschichte greifbar. Ob berühmte Coburger Persönlichkeiten, bedeutende Epochen oder Bauwerke – das Digitale Stadtgedächtnis liefert umfassende multimediale Inhalte.

Geschichte umfasst jedoch mehr als nur Gebäude, Jahreszahlen oder Exponate: Sie entsteht durch die Erinnerungen der Coburger Bürger. Jeder Coburger kann über eine Eingabemaske seine persönlichen Erlebnisse und Erinnerungen schildern und mit Bildern in das Digitale Stadtgedächtnis einstellen. So entsteht mit der Zeit ein lebendiges Bild des vergangenen und des gegenwärtigen Coburg.

Das Konzept des Digitalen Stadtgedächtnisses überzeugte auch beim neunten eGovernment-Wettbewerb. Im Bereich „Next Generation Services“ konnte sich die Coburger Internetplattform durchsetzen.

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