IT-Ausgaben der Öffentlichen Verwaltungen steigen weiter
Regierungen pumpen Milliarden in eGovernment
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Finanzkrise? Rezession? Nicht, wenn es um eGovernment geht. Westeuropa lässt sich nicht lumpen und steigert die Ausgaben für Hardware, Software und IT-Dienstleistungen im Public Sector bis 2013 auf jährlich über 50 Milliarden Euro. Das prognostizieren die Analysten von IDC Government Insights.
Jan A. Duffy, Research Director bei IDC Government Insights, nennt die Erwartungen: „Moderne Infrastrukturen, schlankere Prozesse, Kostendämpfung oder – noch besser – Kostensenkung.“
Mit einer Drosselung der IT-Ausgaben sei in den nächsten Jahren nicht zu rechnen: Zwar rechnen die IDC-Experten in diesem Jahr im Bereich der Hardware mit einem leichten Rückgang. Dies werde im kommenden Jahr korrigiert. Bis 2013 blieben die Ausgaben dann stabil.
Die Software-Investition werde in diesem Jahr dagegen leicht steigen. Bis 2013 dürften sie das Niveau halten. In IT-Dienstleistungen werde dagegen bis 2013 durchgehend mehr investiert.
Deutschland steht bei den Investitionen für eGovernment an zweiter Stelle in Europa (nach Großbritannien), vor Frankreich, Italien und Spanien. Diese fünf Staaten investieren in die IT der Öffentlichen Verwaltungen allein in diesem Jahr 27 Milliarden Euro.
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