Capgemini eGovernment Benchmark

Bundeskanzleramt Wien: Österreich hält weiterhin Spitzenplatz

| Redakteur: Gerald Viola

Bundeskanzleramt Wien: Österreich verteidigt Spitzenplaz
Bundeskanzleramt Wien: Österreich verteidigt Spitzenplaz (Foto: Gerald Viola)

Offiziell gibt es kein Länderranking mehr beim eGov­ernment Benchmark der EU und die Bewer­tungs­kritierien wurden geändert. Das Bundeskanzleramt in Wien: „Österreich behält auch unter diesen Kriterien einen Spitzenplatz in Europa und zählt bei Verfügbarkeit und Benutzer­freund­lich­keit der eGov­ernment-Lebenslagen zu den am besten aufgestell­ten Ländern Europas.“

Entsprechend stolz kommentieren die Österreicher die Ergebnisse: „Gleichzeitig wird bestätigt, dass Österreich mit geringen Investitionskosten ein hohes Niveau erreicht hat. In der Lebenslage Grenzüberschreitende Unternehmensgründung liegt Österreich weit über dem EU-Schnitt, beim Kriterium Transparenz ist Österreich deutlich über dem europäischen Durchschnitt platziert. Die Einbeziehung der sogenannten Schlüsseltechnologien (wie Integration der Handy-Signatur/Bürgerkarte) ist in Österreich weit fortgeschritten. Nachholbedarf besteht beim Kriterium Grenzüberschreitendes Studieren.“

Wien denkt über zusätzliche Anreize für die Bürger nach

Sektionschef Dr. Manfred Matzka kommentierte die Ergebnis der Untersuchung: „Um unser hervorragendes Angebot im Bereich eGovernment weiter auszubauen, ist es künftig notwendig, die Nicht-Nutzerinnen und -Nutzer ins Boot zu holen. Im Vordergrund stehen die Fokussierung auf einzelne Zielgruppen und die Schaffung von zusätzlichen Anreizen, etwa für den elektronischen Amtsweg. Ein Teil der Kostenvorteile, die der Verwaltung durch eGovernment entstehen, kann den Bürgerinnen und Bürgern zurückgegeben werden.“

Der Reifegrad der untersuchten Dienste werde durch die Indikatoren „Online-Verfügbarkeit“ und „Online-Benutzbarkeit“ gemessen. Österreich liegt dabei jeweils weit über dem EU-Durchschnitt.

  • Beim Indikator „Online-Verfügbarkeit“ erreicht Österreich 85 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt von 74 Prozent.
  • Bei der „Online-Benutzbarkeit“ weist Österreich 86 Prozent auf und liegt damit deutlich über dem Durchschnitt von 70 Prozent.

Wichtig sei die Einbindung jener Internet-Nutzerinnen und -Nutzer, die zwar Interesse am elektronischen Amtsweg haben, diesen derzeit jedoch noch analog unternehmen.

Nur 27 Prozent der österreichischen Internet-Nutzerinnen und -Nutzer gaben an, das eGovernment-Angebot nicht zu kennen und nur zwei Prozent hatten Schwierigkeiten bei der Anwendung.

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