eGovernment-Wettbewerb 2014

Beste eGovernment-, eHealth- und eEducation-Projekte gekürt

| Redakteur: Manfred Klein

Jon Abele und Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe übergeben den Publikumspreis an Dataport
Jon Abele und Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe übergeben den Publikumspreis an Dataport (Foto: Bearingpoint)

BearingPoint, Cisco und SAP zeichnen erstmals auf dem Zukunftskongress die Gewinner des eGovernment-Wettbewerbs aus. Geehrt wurden von der Jury digitale Angebote aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Bürger, Unternehmen und Verwaltung effizienter zusammenbringen.

Die Gewinner des 13. eGovernment-Wettbewerbs stehen fest. Auf der großen Bühne des Zukunftskongresses in Berlin zeichneten die Unternehmensberatung BearingPoint gemeinsam mit Cisco und SAP gestern die besten Digitalisierungsvorhaben in Verwaltung, Bildung und Gesundheitswesen aus. Die siegreichen Projekte haben jeweils eine hohe gesellschaftliche Relevanz und das Potential, das Leben und Arbeiten in unterschiedlichsten Bereichen erheblich zu vereinfachen:

  • Innovativstes eGovernment-Projekt 2014: „Geodatendienste – der ‚Missing Link‘ zu flächendeckendem eGovernment“ / Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung
  • Bester Beitrag zur Umsetzung der Nationalen eGovernment-Strategie (NEGS): „115-App“ / Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur des Landes Rheinland-Pfalz
  • Erfolgreichstes Kooperationsprojekt: „Baustellen und Ereignismanagement und Verkehrsmeldezentrale“ / Stadt Karlsruhe, Tiefbauamt
  • Bestes eHealth-Projekt: „ELGA-Portal“ / Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
  • Bestes eEducation-Projekt: „Hohenheimer Lernorte“ / Universität Hohenheim
  • Publikumspreis: „Sechs Länder – ein Rechenzentrum: Das Data Center Steuern (DCS)“ / Dataport.

Eine unabhängige Jury mit Experten aus den Bereichen Verwaltungswissenschaften, IT, Gesundheitswesen und Bildung sowie Medien wählte die Gewinner aus über 70 Einreichungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Erstmals haben dieses Jahr auch Organisationen aus den Bereichen eHealth und eEducation am Wettbewerb teilgenommen. Zusätzlich zur Jury-Entscheidung bestimmten rund 4000 Bürger per Online-Voting ihren Favoriten, der mit dem Publikumspreis gewürdigt wurde.

„Die heute ausgezeichneten Projekte zeigen, welche Chancen die Digitalisierung der Gesellschaft bietet und wie sich Verwaltung sowie Bildungs- und Gesundheitswesen in den nächsten Jahren verändern werden“, so Jon Abele, Partner und Leiter Öffentliche Auftraggeber bei BearingPoint.

„Nicht nur die Erstplatzierten sind Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs. Alle Finalisten waren mit ausgezeichneten Ideen und Projekten dabei und können stolz auf ihre Arbeit sein. Sie zeigen, was mit Elan, Engagement und Zusammenarbeit bewegt werden kann.“

Die Gewinnerprojekte im Einzelnen

Kategorie „Innovativstes eGovernment-Projekt 2014“

Team: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung

Thema: „Geodatendienste – der Missing Link zu flächendeckendem eGovernment“

Das Projekt verfolgt das Ziel einer Verknüpfung der weitgehend getrennten Welten von eGovernment und dem Bereich der Geoinformationssysteme. So befinden sich heute zumeist die jeweiligen Informationen in getrennten Portalen – die kommunale Homepage auf der einen, ein eigenständiges Geoportal derselben Kommune auf der anderen Seite. Und das, obwohl die Mehrzahl der Verwaltungsinformationen einen Raumbezug haben. Mit der konsequenten Verbindung der sehr umfangreichen Daten und Leistungen der Verwaltungen mit Geoinformationen entsteht eine neue Qualität des eGoverment beziehungsweise mobile Government. Durch die Erleichterung des Zugangs zu raumbezogenen Informationen, insbesondere auch aus dem Umweltbereich sowie zu Themen wie Solarpotenzialkarten, Lärmkarten, Biotopen etc. kann dieses Projekt zudem zur optimierten Nutzung von Ressourcen beitragen.

Jury-Mitglied Prof. Dr. Maria Wimmer, Forschungsbereich Verwaltungsinformatik, Universität Koblenz-Landau: „Das Konzept für Geodatendienste zum flächendeckenden eGovernment des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung in Baden-Württemberg zeigt eindrucksvoll auf, welches Potential Geodatendienste für ein integriertes und effizientes eGovernment haben. Dieses gilt es nun zügig zu operationalisieren, um den Beitrag zur Nationalen eGovernment-Strategie für die Bürger und die Unternehmen spürbar zu machen.“

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